Farbdialog & Realität orientierte Maltherapie -

Die Prozessbeschleuniger

Farbdialog – Wo das Wort versiegt beginnt die Farbe zu sprechen

Er ist ein nonverbaler Dialog mit Farben, der weder konkrete Forderungen noch Erwartungen an uns stellt, deshalb entstehen auch keine Hemmungen beim Malen - jeder kann es!

Farbdialog ist eine neue therapeutische Methode innerhalb der Kunsttherapie, die sich besonders gut eignet, um die inneren Prozesse und die persönliche Entwicklung zu beschleunigen. Sobald die Veränderung bereit ist aus dem Unbewussten vorzustossen wird der entsprechende Inhalt mit dem verbalen Gespräch ins Bewusstsein gehoben und dort integriert. Der Klient beginnt nun neue Synapsen zu bilden, welche wiederum mit dem Farbdialog laufend verankert werden. Die alten, behindernden Strukturen lösen sich dabei auf.

Farbdialog ist ein nonverbales Zwiegespräch mit Farben und Formen, die aus der Bewegung der kreideführenden Hand entstehen. Dies sind archetypische Erfahrungen eines jeden Menschen und stellen weder konkrete Forderungen noch Erwartungen an uns, deshalb entstehen auch keine Hemmungen beim Malen! Jeder kann es!

Dabei sitzen sich Klient und Therapeut gegenüber und malen abwechslungsweise mit Ölkreide auf demselben Blatt Papier. Die so entstandenen Bilder drücken den verborgenen Zustand des Klienten aus und deuten auf die Ursachen, Blockaden, Ängste und Kontrollmechanismen hin, die beim Malen aufgelöst werden können.

In diesem direkten, Vertrauen stärkenden Kontakt entstehen neue Handlungsansätze, die beim Malen gemeinsam erprobt werden, bis sie sich konkret im Alltag manifestieren. Zudem stärkt Farbdialog die Selbstkompetenz, die Kreativität und das Veränderungspotential. Diese nonverbale Ausdrucksform ist effektiv und nachhaltig, sowohl als eigenständiges Instrument wie als potenzierende Ergänzung zu anderen Methoden. Die Kombination mit dem Farbdialog ist eine der eindrucksvollsten therapeutischen Interventionen und in ihrer schnellen Wirkungskraft fast unschlagbar!


Realität orientierte Maltherapie (RoM)

Auch diese Methode ist ein enormer Prozessbeschleuniger und führt sehr schnell in die Handlung.

Der Schwerpunkt dieser Methode liegt im Umprogrammieren von psychoneuronalen Strukturen. Dabei werden „eingefleischte“ unbewusste Reflexe fokussiert, welche am häufigsten auftreten. Diese ziehen sich meistens wie ein roter Faden sowohl durch das private wie durch das berufliche Leben und sind für viele Stolpersteine verantwortlich.

Mit RoM werden die Klienten auf sich selbst zurückgeworfen, in dem sie alleine malen um ihren Schwierigkeiten konkreten Ausdruck zu verleihen. Im klärenden Gespräch kann das Bild direkt mit der heutigen Lebenssituation in Verbindung gebracht, die Zusammenhänge erkannt und damit ins Bewusstsein gehoben werden.

Danach wird dieses Problem in der heutigen Situation gemalt und dann so umgestaltet, wie man in der Gegenwart damit umgehen möchte. Das schafft eine neue Realität, die lösungsführend ist und in die Handlung umgesetzt werden kann.

Das wiederum wird mit Farbdialog verankert und beschleunigt und führt die Klienten aus der Ich-Konzentration des alleine Malens zurück in den Dialog und in die stabilisierende Beziehung zur Therapeutin. Die Verbindung dieser beiden Instrumente potenziert die gegenseitige Wirkungskraft und lässt sie zu einem hoch effizienten Mittel werden.